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Nebengebäude

 

Heute gehören zum Komplex des Doms verschiedene Nebengebäude und -räume, die fast alle erhalten sind. Von dem ehemaligen Kreuzgang im Osten des Doms sind nur noch Reste vorhanden. Über die Jahrhunderte haben diese Bauten Änderungen der Nutzung erfahren, die sich wesentlich auf ihre heute sichtbare Form und Gestaltung auswirkten.

Kapitelsaal.


 

Kapitelsaal

Der Kapitelsaal hatte zur Zeit des Stiftskollegiums eine zentrale Bedeutung. Wichtige Urkunden und Schriften wurden dort aufbewahrt, auch fanden dort wichtige Besprechungen des Stiftskapitels statt. Der gedrungene, 4,40 x 8,00 m große Raum liegt im 1. OG über dem nördlichen Teil des Kreuzgangs und überkragt ihn nördlich etwas in der Breite. Die ornamentierten Fenster sind nach Norden ausgerichtet. Seine Farbgebung, die Innenausstattung, die Holztäfelung und die Motivfenster erinnern an den Stil der Renaissancezeit.

Durch seine heute schlecht zugängliche Lage ist der Saal nur schwer erreichbar und kann daher leider nicht besichtigt werden.

Nicolaikapelle


Nicolaikapelle

Südöstlich des Doms und des Kreuzgangs liegt eine kleinere zweischiffige Kapelle. Sie wurde um 1200 von Kaufleuten der Hansestadt Soest in Form einer Kogge errichtet. Die Kaufleute nahmen vor ihren langen Handelsreisen dort Abschied von ihren Angehörigen und suchten den Schutz ihres Patrons, des heiligen Nikolaus.

Besichtigungen sind möglich im Rahmen von bestimmten Stadtführungen und nach Voranmeldung unter Telefonnummer 02921/63777 (M. Driller).

 

Innenraum Nicolaikapelle

Die Empore – im Inneren über dem Eingang - wäre über eine Tür in der Außenwand zugänglich, wenn sich dort eine Treppe befände. Die beiden im Innenraum mittig angeordneten Säulen wirken auf Besucherinnen und Besucher wie die Masten eines Schiffes.

Altar und Wandmalereien

Romanische Wandmalereien lassen sich auf die Zeit um 1230 datieren.

Altarbild der Nicolaikapelle

Das Altarbild stammt aus der Werkstatt des Conrad von Soest. Seine Entstehung wird auf 1400 geschätzt. Es stellt den Heiligen Nikolaus thronend über Abbildungen von Begebenheiten und Legenden aus seinem Leben dar.

Das Innere der Kirche wird ebenso von einem Tafelbild, einer Kreuzigungsszene, zwei Skulpturen sowie einer Pieta aus dem 15. Jahrhundert geschmückt.

Besichtigungstermine finden Sie [Hier].


 

Kreuzgang und Pilgerstation

Kreuzgang

Ein offener Ort der Besinnung inmitten der Stadt ist der Kreuzgang südlich des Domes. Im Jahr 1952 wurde nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg der südliche und östliche Flügel erneuert. Im Innenhof des Kreuzgangs befindet sich ein Altarstein und die „Patroklus-(/Friedens-) Glocke“ aus dem Jahr 1954. Die hier sichtbare Stahlglocke wurde im Jahr 1993 durch eine gleichnamige Bronzeglocke ersetzt, die im Turm heute zu feierlichen Anlässen läutet. Am Ende des Westflügels befindet sich eine Station für Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela. Verschiedene Tafeln informieren über die Geschichte des Doms und der St. Patrokli Propsteigemeinde. Der westliche Teil des Kreuzgangs ist in den allgemeinen Öffnungszeiten des Doms frei zugänglich.

Dommuseum


 

Im ersten Obergeschoss des Westwerks auf Höhe der Orgelempore befindet sich das Dommuseum. Auf unserer Web-Seite finden Sie ein eigenes Kapitel zum Dommuseum. Besichtigungen sind nach Terminvereinbarung möglich über das Pfarrbüro Tel. 02921/67 10 660 oder 02921/15 324 (zur Heiden). Leider ist das Dommuseum nur über eine enge und steile Treppe zugänglich. Ein barrierefreier Zugang lässt sich aus Gründen des Denkmalschutzes nicht realisieren.

Westfälische Krippe


 

Krippe Bild1

Krippe Bild2

Ein besonderer Anziehungspunkt in der vorweihnachtlichen und weihnachtlichen Zeit ist für Besucher die „Westfälische Krippe“, eine der größten der Region. In einer phantasievollen westfälischen Dorflandschaft zeigt sie Szenen des biblischen Lebens um Jesu Geburt. Gemeindemitglieder bauen sie jedes Jahr in der Vierung des Domes am Westportal mit viel Hingabe auf.

Die Krippenlandschaft ist zu besichtigen in der Vierung des Westwerks vom 1. Advent bis zum Fest Maria Lichtmess des folgenden Jahres während der allgemeinen Öffnungszeiten des Domes.

Weitere Krippenbilder im Patrokli-Dom finden Sie [Hier].

Patroklus-Haus


Patroklushaus

Unmittelbar südlich angrenzend an den Dom und den südlichen Kreuzgang befindet sich das ehemalige Dechaneigebäude des Stiftes aus dem 13. Jahrhundert. Das Erdgeschoss ist fast vollständig belegt durch eine zweischiffige Säulenhalle, den „Remter“. Ursprünglich diente der Saal als Refektorium der Stiftsherren. Die darüber liegenden Räume dienten ursprünglich als Wohnräume. Sie wurden im Jahr 1976 in eine Begegnungsstätte für die gesamte Gemeinde umgewandelt. Seit 1985 trägt das Gemeindehaus den Namen „Patroklus-Haus“. Der große Saal im 1. Obergeschoss trägt den Namen von Johannes Gropper.
 

Den Eingang finden Sie unter der Adresse
Thomaestraße 2
59494 Soest
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Johannes Gropper


(Bild im Gropper-Saal)

Johannes Gropper wurde am 24. Februar 1503 als Sohn eines Bürgermeisters in seinem Elternhaus in der Nöttenstraße (heutiges Amtsgericht Soest) geboren und studierte Philosophie und Jura. Er wirkte als Kanonikus von St. Patrokli und Pfarrer an St. Petri. Gropper begleitete seinen Kölner Bischof auf dem Augsburger Reichstag 1530 und versuchte als Prälat und Jurist zwischen alter Lehre und neuem Glauben zu vermitteln. Johannes Gropper gewann bei Vertretern der Katholischen Kirche Respekt und Anerkennung. Als Zeichen der Anerkennung seines Rates als Konzilstheologe verlieh ihm Papst Paul IV. im Jahr 1559 die Kardinalswürde. Vier Jahre später verstarb er im Vatikan und ist in Rom beigesetzt.

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